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Gott spielen.

Fassungslos starre ich auf den Bildschirm. Schlimme Dinge passieren. Jeden Tag. Überall. Gefühlt immer mehr. Immer immer mehr. Ich möchte mich ablenken, lustige Katzenvideos schauen. Kleine lachende Babys angucken. Am liebsten möchte ich alles ausblenden. Noch besser: Abschaffen.

SCREENSHOT - Der Screenshot eines Internet-Videos, das vom IS-Sprachrohr Amak verbreitet wurde, zeigt einen 17-Jährigen Mann aus Afghanistan. Er griff am Montag (18.07.) in einem Regionalzug bei Würzburg mehrere Menschen mit Axt und Messer an. Foto: dpa (Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung - zu dpa: "Bayerisches Innenministerium bestätigt: Bekenner-Video echt" vom 19.07.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++

SCREENSHOT – Der Screenshot eines Internet-Videos, das vom IS-Sprachrohr Amak verbreitet wurde, zeigt einen 17-Jährigen Mann aus Afghanistan. Er griff am Montag (18.07.) in einem Regionalzug bei Würzburg mehrere Menschen mit Axt und Messer an. Foto: dpa (Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung – zu dpa: „Bayerisches Innenministerium bestätigt: Bekenner-Video echt“ vom 19.07.2016) +++(c) dpa – Bildfunk+++

Können alle Arschgeigen dort draußen mal bitte aufhören Gott zu spielen? Wer sind all diese Wichser die meinen sie dürfen über Leben und Tod entscheiden? All die Feigen, die nur an großen Tischen sitzen, schnipsen und Menschen in den Tod schicken. Die eigenen und die „Feinde“. Wo hat all das angefangen? Wo ist das Ende? Ich bin keine Marionette, keine Zielscheibe, kein Kanonenfutter… ich bin ein Mensch und ich möchte leben. Alle möchten das.

Foto von Thierry Backes

Foto-Kommentar von Thierry Backes – Süddeutsche Zeitung „Merkel verurteilt Amoklauf in München“

Was dort draußen passiert schürt die Situation. Rache führt zu Rache. Es gibt keinen Halt. Eine Spirale nach unten. Ich sage dort draußen, weil ich mehr und mehr nur drin bleiben möchte. Ich denke mir: „Lasst mir mein Zuhause, meinen PC, meine Kinder. Ich werde unauffällig leben. Hauptsache ich darf leben.“.

Ja, wir sind viel zu viele Menschen auf diesem Planeten. Wir behandeln ihn nicht freundlich. Weder Mutter Erde noch unsere Mitmenschen. Wir isolieren uns. Und lassen uns isolieren. Wir werden abgelenkt. Das wesentliche wird uns vorenthalten. Wir werden gegeneinander aufgehetzt. Wir sind längst zum Spielball geworden.

Wie geht das weiter? Warum muss das alles passieren? Können wir schlimmeres stoppen? Wohin wird all das führen? Der Stein rollt… ich kann nicht weg sehen und nicht hin schauen. Mir wird schwindelig wenn ich über all das nachdenke. Ich sehe keinen Ausweg. Menschen lieben Macht. Macht macht größenwahnsinnig.

Ein Politiker ist doch auch nur ein Mensch. Warum ist es legitim irgendwo „einzudringen“ und dort Krieg zu führen – Zivilisten zu töten – Land zu „erobern“ – Wohngebiete zu vernichten? Wieso können wir nicht einfach ALLE damit aufhören. Ab jetzt! Es führt doch zu nichts. Im Grunde ist es wie „Mensch ärgere dich nicht“, nur mit viel Waffen, Inflation, Kontrollsucht, Blut, Gier, Machtgetue, verletzter Stolz und endlose Dummheit. Ohne Regeln. Nur gekränkte Befindlichkeiten.

Ich kann nicht mehr.
Ich habe angst!

Heute bin ich nicht zum CSD in Berlin gegangen.
Es wäre ja ein 1A Anschlagsziel gewesen.

Bravo.

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Minimalismus vs. Angst vor dem Aufbrauchen

In meinem letzten Video habe ich über die Angst vor dem Aufbrauchen gesprochen. Ich war sehr erstaunt darüber, wie viele Menschen das Problem kennen. Obwohl ich mich seit geraumer Zeit mit Minimalismus beschäftige und ich durchaus fasziniert bin, fällt es schwer in mein Leben zu lassen.

Eigentlich hatte ich bis dato das Gefühl, dass nahezu jeder außer mir es schafft mehr oder weniger ordentlich und „minimal“ zu leben. Mag heißen: Egal wohin ich kam es sah ordentlich aus und nirgendwo steht zu viel unnötiger Scheiß. Haben also alle einfach bessere Verstecke für ihr Gerümpel? Größere Schränke? Exorbitante Keller? Betten mit Stauraum? Oder lebt schon jeder den Minimalismus? Ich weiß es nicht… aber wenn ich komme fasziniert mich die „Einfachheit“ einer jeden Wohnung. Mag ich vielleicht einfach andere Wohnungen lieber als meine eigene? Ein Grund mehr um zu entrümpeln.

vorher_nachher

Seit ich mir vorgenommen habe aufzubrauchen und keine Rücksicht auf Verluste zu nehmen, leeren sich endlich Dinge die bereits Jahre rumstehen. Sogar 10 Jahre alte Körperlotion (sofern sie nicht stinkt) wird jetzt aufgebraucht. Denn wie ich bereits sagte: Jetzt oder nie. Der perfekte Moment kommt dafür garantiert nicht. Wertvoller wird nur Wein vom rumstehen. Und vielleicht Gold.

Woher kommt dieses Horten? In Biologie lernen wir, dass der Mensch Jäger und Sammler ist. Nur wieso brauchen wir solch enorme Sicherheit? Ich meine… sind die Supermärkte und Drogeriemärkte nicht überfüllt mit Produkten, die wir noch nie probiert haben? Die Kosmetik-Industrie erfindet sich selbst immer wieder neu. Produkte werden überholt und verbessert. Neue Erkenntnisse werden gewonnen. Aber das Gewohnheitstier mag wahrscheinlich die alten Inhaltsstoffe lieber, als die besseren Unbekannten 😀

Es ist also die Sicherheit die wir mögen. Die uns das Gefühl gibt, dass alles normal ist. Denn wenn eines Tages der dritte Weltkrieg ausbricht, dann haben wir wenigstens noch die gute alte Gesichtscreme die uns die Hoffnung auf bessere Tage macht. Und jeder der einmal einen Ausverkauf bei Rossmann wegen Renovierungsarbeiten erlebt hat weiß, dass wenn es 20% auf alles außer Tiernahrung gibt… alles außer Tiernahrung innerhalb von Stunden (oder eben wenigen Tagen) ausverkauft ist.

Wird unsere natürliche Angst vor dem Weltuntergang gegen uns verwendet, damit wir alle brav weiter konsumieren? Denn wenn wir nicht konsumieren, hätten wir mehr Geld um uns auf das wesentliche im Leben zu konzentrieren. Was das wäre? In meinen Augen ist es Reisen & leckeres Essen. Und während des Reisens würden wir merken, dass wir zum eigenen Glück nicht viel brauchen. Denn alles was wir wirklich brauchen (auch wenn wir länger unterwegs sind) passt mehr oder weniger in eine Tasche. Wenn wir anfangen etwas zu brauchen… und jemand anderes es hat, fangen wir wieder an zu kommunizieren. Miteinander. Denn Menschen sind im Grunde gut, herzlich und hilfsbereit. Wir fangen wieder an zu teilen, und füreinander da zu sein. Kleine Arbeiten für Güter oder andere Gegenleistung zu erbringen. Und DANN ist das Volk gefährlich und stark.

Ich behaupte: Konsum isoliert.

Wenn wir alles haben was wir brauchen und noch mehr… welchen Grund haben wir füreinander da zu sein? Einst sagte eine ältere Person aus meinem Bekanntenkreis, dass man nicht vorzeitig sein Testament bekannt geben sollte. Bzw. niemanden sagen sollte, wer wie viel und was erbt… denn die Erbenden würden sich dann nicht mehr um einen kümmern. Oder halt nicht so, wie sie es täten, wenn der Kuchen noch nicht endgültig verteilt wäre. Sie wiegen sich in Sicherheit. Sie erben ja so oder so. Wenn man die Besitzverteilung offen lässt, so wird man (laut meinem Bekannten) definitiv öfter besucht und liebevoller behandelt.

Auch an diesem Beispiel sieht man, wie sehr wir auf Besitze fixiert sind. Eigentlich ist seine These recht traurig. Sicherlich trifft sie nicht auf jeden zu. Auf der anderen Seite finde ich es etwas logisch. Zumindest nachvollziehbar. Was vererben Minimalisten nur? 🙂

Einen Gedanken den ich mir jetzt ins Hirn hämmern werde, dass ich nichts neu kaufe, was ich bereits zu Hause stehen habe. Denn in der Regel ist es so: Sobald ich das Gefühl habe, das etwas sich dem Ende neigt (wie zum Beispiel Zahnpasta), komme ich mindestens dreimal an einen Drogeriemarkt vorbei, bis das Ende wirklich erreicht ist. Und wenn ich merke, dass dieser Zeitpunkt gekommen ist, dann schreibe ich den benötigten Gegenstand einfach auf die Einkaufsliste. Tada! Problem gelöst.

Denn was nützt uns Omas gutes Porzellan, wenn es nur zu Weihnachten rausgeholt wird? Alles was nicht benutzt wird ist Ramsch. Alles was auf seine besonderen Momente wartet ist irgendwie Gerümpel. Eine Last. Man schleppt es von Wohnung zu Wohnung – verharrend in der Kiste. Es wartet und wartet… und schon ist das Leben vorbei. Und im Gegensatz zu dem was die alten Ägypter glaubten, können wir NICHTS von all diesen Sachen mit auf die andere Seite nehmen. Also… nutzt die teure Kristallvase von Uroma und erfreut euch daran. Das gute Chanel 5 kippt auch irgendwann um und duftet nach 10 Jahren nur nach mehr Alkohol als nach Luxus. Und wenn etwas nicht passt, obwohl es 200€ gekostet hat… dann versteigert es eben. Von all dem Geld aussortierter Kleidung kann man sich etwas anderes kaufen… oder eben verreisen! 🙂 Bzw. was auch immer DICH erfüllen würde!

Genug Gedankenkotze.
Es lebe der Minimalismus.
Amen!

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Respekt.

Nächtliches Surfen hat mich zu grausamen Videos geführt.
Videos in denen versteckte Kameras aufdecken,
wie sich um Pflegebedürftige und kleine Kinder gekümmert wird.
Da lässt man einen geliebten Menschen in fremde Hände…
…und muss solche grausamen Taten erblicken.
Liebloser, respektloser Umgang.
Ja sogar gewalttätig und demütigend.

Was geht denn in diesen Köpfen vor?
Was bringt einen Pfleger dazu, einer Pflegebedürftigen Person ihre vollgekackte Windel unter die Nase zu reiben? Ist es nicht schon selbst hart genug für einen, wenn man auf diese Hilfe angewiesen ist? Und warum zur Hölle wird man Pfleger, wenn man darauf keinen Bock hat?
Was zum Kuckuck bringt einen Babysitter dazu, ein fremdes Kind zu schlagen, zu schüttern, an den Klamotten zu schleifen? Du hattest nur diesen einen Job! Dir wird vertraut. Du wurdest angeheuert dich um einen kleinen Menschen zu kümmern und nicht deinen Frust an ihm auszulassen. Wenn du nicht auf diesen Menschen aufpassen möchtest, such dir einen anderen Job dem du dich widmen kannst.

Wahrscheinlich ist, dass solchen Menschen meist selbst Gewalt angetan wurde. Wieso geben sie dies weiter? Das, unter dem sie selbst so leiden mussten? Ich verstehe es nicht. Wenn ich solche Videos sehe, solche Artikel lese… dann frage ich mich was in unserer Gesellschaft schief läuft.

Davon sind so viele unbekannte Fälle.
Denn Opfer sagen leider in den meisten Fällen nichts.
Es sind stumme Schreie.
Die Scham ist zu groß.
Die Peinigung so erdrückend.
Eingeschüchtert.
Hilflos.

Ich will nur sagen… falls ihr selbst jemanden in einem betreutem Wohnheim, Altersheim, Pflegeheim oder ähnlichen Einrichtungen unter bringen musstet – schaut ab und an nach dieser Person. Taucht unerwartet auf. Fragt ob alles in Ordnung mit den Pflegern ist – ob diese nett sind. Schaut den Menschen dabei in die Augen und lest auch die Körpersprache, ob der Mensch verzögert antwortet.

Und bei Babysittern… eindeutig eine versteckte Kamera installieren. Gerade bei Kindern, die nicht reden können. Es sei denn, es ist ein Mensch dem ihr wirklich vom ganzen Herzen vertraut. Aber selbst in solchen Fällen kann man NIE zu 100% sicher sein, dass jede Handlung respektvoll und liebevoll ist.

Ich kann nur sagen RESPEKT.
Respekt für jedes Lebewesen.
Für alle Menschen.
Für alle Tiere.
Keiner sollte mies behandelt werden.
Wir sind Wesen voller Liebe.
Keiner sollte leiden.

Also bitte macht Augen & Herzen auf!

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Im Baby versinken.

Diese Augen.
Der suchende Blick.
Das entdecken einer bekannten Person.
Fixierung. Lächeln. Glucksen. Strampeln.
Diese Freude eines kleinen Babys ist unbeschreiblich.
Herzerwärmend. Erfüllend. Geborgenheit.
Ich bin verliebt.

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In mir wächst und wächst die Mutter, die diesem Wesen nur das Beste wünscht. Ihm nicht von der Seite weichen möchte… außer das Kind schreit ein paar Minuten zu lang. Dann sind die Nerven auch mal am Ende und das Kind wird weiter gereicht 😉

Manchmal bin ich zu Tränen gerührt.
Nur von einem Lächeln.
Oder diesem reinen durchdringenden Blick.
Ich glaube SO kann man nur seine eigenen Kinder lieben.
Es ist faszinierend, WIE Kinder einen ansehen.
Es umgibt sie ein Zauber.
Das Band zwischen Eltern und Kind ist wirklich einzigartig.
SO sehe ich kein Kind – SO sieht mich kein anderes Baby an.
Und es wächst Tag für Tag.

Alleine der Einfluss von Stimme auf Baby.
Er lauscht aufmerksam. Weiß mich in der Nähe. Es beruhigt ihn.
So wie es mich beruhigt, wenn ich ihn höre und weiß: Alles in Ordnung.

Ich finde keine gerechten Worte für das.
Das Wunder des Lebens.
Das Wunder.
Ich genieße.

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Auch wenn es nicht immer leicht ist.
Auch wenn es nicht so perfekt ist, wie es klingt.
Aber auch alle anstrengenden Momente sind l(i)ebenswert.

Wenn ich nun an meine Kindheit denke… dann verstehe ich, wieso ich mich bei meiner Mutter stets geborgen gefühlt habe. Es ist dieser Blick einer Mutter, der einen in Sicherheit und Liebe wiegt. Fürsorge. Natürlich auf Elternseite immer mehr als auf Kinderseite. Denn Kinder wollen wachsen, die Welt entdecken und ihr eigenes Leben führen. Sie kommen zwar von uns, aber gehören uns eben nicht. Wir können sie nur füllen und führen. Und schon jetzt kann ich nur hoffen, dass sie mich in ihr Leben einschließen werden.

So viele traurige Schicksale zerschlagener Familien.
So viele einsame Menschen.
Alle wollen „nur“ geliebt werden.
Jeder braucht Liebe & Geborgenheit.
Also gebe ich… so viel ich nur kann!

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Unlust oder so.

So oft denke ich mir: „Ich müsste…“, „Ich sollte…“. Und in dieser grausamen Realität habe ich einfach keine Lust. Ich schaffe es einfach nicht, meinen Arsch zu bewegen. Ich versuche dann mit fiesen Tricks mich zu motivieren. Oft habe ich grandiose Ideen und alle nötigen Mittel diese umzusetzen, aber mir fehlt es an dem gewissen Etwas. Es ist wirklich schwierig aus dem Teufelskreis heraus zu kommen. Auf der einen Seite denke ich mir, dass ich bald etwas mehr Zeit&Lust haben werde. Gaaaaanz sicher. Nur kein Druck machen. Auf der anderen Seite bin ich realistisch und denke mir, dass wenn ich jetzt nicht loslege, ich es auch dann nicht tun werde, wenn genug Zeit und Lust vorhanden ist.

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Der Einstieg nach einer langen Pause ist schwierig. Es ist in etwa so als würde man einen alten Grundschulfreund treffen. Wenn man dann in wenigen Sekunden oder Minuten Sein Leben herunter brechen muss, dann fällt einem nicht wirklich etwas grandioses ein, was in den letzten Jahren gut oder schlecht gelaufen ist. Also sagt man so Sprüche wie „alles gut“ oder „nichts neues“. Das ist nicht wahr. Aber wo fängt man an? Vielleicht muss ich erst einmal das Eis wieder brechen. In der Zwischenzeit ist einiges passiert. Immerhin ist ein neuer Mensch in mein Leben getreten. Oder aus mir raus gekommen. Das trifft es eher.

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Ich denke, da darf man etwas faul sein. Kuscheln. Die Zeit miteinander genießen. Aber man muss auch irgendwann wieder anfangen das Leben zu ergreifen. Also Freunde zu treffen und den eigenen Bedürfnissen nachzugehen. Seit Anfang 2015 ist es still um mich geworden. Ist es. Die Landschaft im Internet wächst und gedeiht kontinuierlich. Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt noch jemanden interessiert, was ich zu sagen habe. Immerhin gibt es genug andere die laut schreien. Was als kreatives Tagebuch für mich selbst angefangen hat, fand eine kleine Reichweite. Durch Schuld eigene hat sich das Ganze wieder sehr zurück entwickelt.

Zu allem kommen noch dazu, dass ich mich gerade so verdammt unwohl fühle. Diese paar Kilo mehr nach der Geburt. Die paar Jahre mehr auf dem Buckel. Ich bin nicht mehr jung und nicht mehr ganz frei. Immerhin muss ich jetzt eine Familie versorgen. Das Leben ist nicht mehr ganz unbeschwert. Ich habe Verantwortung. In den letzten anderthalb Jahren hat mich die eine oder andere Sorge fast zerfressen. Das reicht von Fehlgeburt bis Jobverlust zum geisteskranken Stalker und dann doch eine erfolgreiche etwas anstrengende Schwangerschaft. Ja es war nicht leicht. Und irgendwie habe ich mich noch nicht erholt. Das ist kein Grund euch aus meinem Leben auszuschließen. Aber irgendwie hat es mich etwas verschlossen. Oder verändert? Prioritäten haben sich jedenfalls verschoben.

positiv

Toll. Das klingt alles wie eine super erbärmliche Entschuldigung an euch. Aber ich weiß einfach nicht wo ich wieder einsteigen soll. Vielleicht hilft das ein wenig. Wir werden sehen 🙂

Amy

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Pluto Client Spin(chat).de

Ich grabe gerade sämtliche alte Programme aus. Unter anderem die alte Software für Chat-Freaks aus dem Jahre 2000. Da ich eine Weile suchen musste, bis ich die alten FAQ und Befehle für die Software finden konnte, dachte ich, dass ich sie hier verewige. Sicherlich gibt es maximal noch 5 Menschen auf der Welt, die das nutzen… aber hey 😉 You never know!

Allgemein

Q: Warum sind nur 100 Benutzer auf der Benutzerliste?
A: Die von Rex bekannte Liste, in der alle Benutzer angezeigt wurden, gibt es nicht mehr, SPiN hat sie mit Einführung von new.spinchat abgeschafft, und es wird sie auch nicht mehr geben. nach oben

Q: Warum werden die Benutzer anderer Clients nicht angezeigt?
A: Client-Benutzerlisten gibt es nur für Rex und Yamax. Pluto Client verzichtet auf dieses Feature, weil es einen Angriffspunkt für Flooder darstellt. nach oben

Q: Wie komme ich an Mails/Foren/Profile?
A: Über das Menü „Web“ oder den gleichnamigen Button in der Symbolleiste. Die entsprechenden Seiten werden dann in einem externen Browser angezeigt. nach oben

Q: Warum werden manchmal Sonderzeichen nicht richtig angezeigt?
A: Pluto verwendet ISO 10646-1/RFC 2279 konforme Umwandlung der Sonderzeichen zwischen UCS-2 und UTF-8. Wenn die Sonderzeichen anderer Benutzer nicht korrekt angezeigt werden, ist der wahrscheinlichste Grund, dass sie einen Client verwenden, der diese Standards nicht richtig implementiert. nach oben

Q: Kann ich mit Pluto die Channel-Admin-Funktionen nutzen?
A: Nein. nach oben

Q: Kann ich meine Rex-Buttons importieren?
A: Ja, unter Datei->Benutzerprofile->Importieren. nach oben

Q: Wie wird Verschlüsselung funktionieren?
A: existiert bisher nur als Idee. Angedacht als Plug-in, soll es möglich sein, innerhalb eines Dialogs in eine Art „sicheren Modus“ zu wechseln, hierbei sind die Benutzer selbst für den Austausch der öffentlichen Schlüssel zuständig (via Mail, CA, ganz nach Belieben – die Schlüssel müssen dann lediglich mit Pluto bekannt gemacht werden). Die Verschlüsselung an sich soll durch ein offenes, gebräuchliches Verfahren erfolgen, basierend auf einer ebenso offenen Krypto-API, die die üblichen Algorithmen und Schlüssel unterstützt. Schließlich soll eine Art Dialog Encryption Standard vereinbart werden, sodass die Verschlüsselung auch zuverlässig zwischen verschiedenen Clients funktioniert. nach oben

Q: Ich brauche das Chat-Protokoll…
A: Das Chatprotokoll ist zum Schutz vor Floodern geheim. Unautorisierte Herausgabe zieht eine Klage von SPiN nach sich. nach oben

Q: Warum ist Pluto nicht Open Source?
A: Wie gesagt, das Chatprotokoll soll nicht in falsche Hände gelangen. nach oben

Tipps & Tricks

Installation

Grundsätzlich sollten vor einer Installation alle(!) laufenden Programme beendet werden. Hinweise, die das Installationsprogramm gibt, sind sorgfältig zu lesen und zu beachten. Bereits vorhandene, neuere Dateien sollten niemals überschrieben werden. Wer Setupdateien aus anderen Quellen als den offiziellen Downloadseiten verwendet, riskiert, dass diese mit Viren/Trojanern verseucht sind. nach oben

Kompatibilität

Pluto Client wurde erfolgreich auf allen Betriebssystemen der Win32-Plattform (9x, ME, NT, 2000, XP) getestet. Benutzer von Systemen mit Windows 9x/ME und mehr als 256 MB RAM berichteten desöfteren von Problemen, die sich jedoch bis jetzt nicht reproduzieren ließen. nach oben

Spiele

Damit die Spiele funktionieren, wird eine aktuelle Version der Microsoft Java VM (wird normalerweise mit Internet Explorer installiert) benötigt. Falls nicht vorhanden, kann die Java-Unterstützung unter http://www.microsoft.com/java heruntergeladen werden. Grundsätzlich stellt es ein gewisses Sicherheitsrisiko dar, wenn Komponenten aus dem Internet (in diesem Falle die SPiN-Spiele) innerhalb einer Anwendung ausgeführt werden. Du solltest die Spiele deshalb nur ausführen, wenn du die Quelle (SPiN) für vertrauenswürdig hältst. In der Standardeinstellung von Pluto sind die Spiele deaktiviert. Um sie zu aktivieren, musst du zuerst die Option „Client->Spiele annehmen“ auswählen. nach oben

Opping-Tools

Stehen nur permanenten Operatoren zur Verfügung. Es können beliebig viele Regeln definiert werden (Vorsicht, zu viele aktive Regeln können Pluto bei hohem Channeltraffic ausbremsen) – pro Join/Channelnachricht werden jedoch maximal zwei bzw. eine Aktion(en) ausgeführt! wenn z.B. eine Regel auf eine Channel-Nachricht zutrifft und ausgeführt wird, wird die Überprüfung für alle weiteren Regeln an dieser Stelle abgebrochen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die Regeln mit Bedacht zu definieren, um sich überschneidende Fälle von vornherein auszuschließen.

Wenn eine Regel in einer Endlosschleife hängt (z.B. Autokick trifft auf Auto-Rejoin) lässt sich das Auto-Opping mit deaktivieren.

In Autogreet-Messages wird @LASTENTERED@ durch den Benutzernamen ersetzt. nach oben

Text-Befehle

In Channelfenstern werden die folgenden Textkommandos unterstützt:

/me … sendet ein Channel-Emote
/join channel Channel channel betreten
/leave aktuellen Channel verlassen
/whois nick
/info nick Benutzerinfo für User nick anzeigen
/profile nick Profil von User nick anzeigen
/msg nick [message] öffnet einen Dialog mit User nick und sendet Nachricht message
/ignore nick Benutzer nick ignorieren
/unignore nick Benutzer nick nicht mehr ignorieren
/clear Channeltext löschen
/op nick User nick oppen
/deop nick User nick de-oppen
/kick nick User nick kicken
/kickban nick
/bankick nick User nick bannen und kicken (nur für Perms)
/mute nick Benutzer nick stummschalten
/banlist Banliste anzeigen (nur für Perms)
/www url Channel-URL setzen (nur für Perms)
/topic thema Channel-Thema setzen (nur für Perms)
/np /me – now playing: aktueller Titel in Winamp

Statt / können Befehle auch mit . eingeleitet werden. Argumente in [] sind optional. nach oben

Button-Tags

Im Message-Text von Buttons können folgende Tags verwendet werden:

@LASTENTERED@ Name des Benutzers, der den Channel zuletzt betreten hat
@SELECTEDUSER@ in der Benutzerliste ausgewählter User
@CHANNEL@ Channelname
@INPUT@ im Eingabefeld enthaltener Text
@ME@ eigener Nick
@NP@ aktueller Titel in Winamp

Interface

Q: Wie bekomme ich die Banliste wieder weg?
A: Rechtsklick->Banliste nach oben

Q: Die Buttons sind weg, wie krieg ich sie zurück?
A: Channeltext->Rechtsklick->Ansicht->Buttons nach oben

Q: Wie kann ich die Schrift in Channels/Dialogen ändern?
A: Optionen->Channel&Dialog->Schriftart für Chatfenster nach oben

Fehlermeldungen und Probleme

Q: Fehler: Erstellung der COM-Objekte fehlgeschlagen
A: Diese Fehlermeldung tritt auf, wenn Pluto nicht richtig installiert wurde (Fall 1), oder eine veraltete Winsock-Version vorliegt (Fall 2: Datei nicht gefunden: ws2_32.dll).

Lösung 1: Rechner neu starten und folgende Befehle unter Start->Ausführen eingeben:

regsvr32 xmenumod.dll
regsvr32 xwsock32.dll
regsvr32 xnslookup.dll
regsvr32 ssubtmr.dll

Danach versuchen, Pluto zu starten.

Lösung 2: Das MS Winsock 2 Update installieren: http://windowsupdate.microsoft.com/ nach oben

Q: ERROR: FRDL: unknown response (SID invalidate?)
A: Tritt auf, wenn die Session-ID abgelaufen ist, z.B. durch zu lange Inaktivität (unwahrscheinlich) oder durch einen erneuten Login (z.B. auf den Webseiten) Lösung: neu mit Pluto einloggen. nach oben

Q: ERROR: HTTP: 80070007: Systemfehler: Die Speichersteuerblöcke wurden zerstört.
A: Wird durch ein fehlerhaftes IE-Update verursacht. Auf die neueste Version von Pluto updaten. nach oben

Q: ERROR: HTTP: offline mode?
A: Windows befindet sich im Offline-Modus und kann nicht auf die Internetverbindung zugreifen. Lösung: Offline-Modus deaktivieren (z.B. im Internet-Explorer) nach oben

Q: ERROR: HTTP: H80072EE7: Der Servername oder die Serveradresse konnte nicht verarbeitet werden.
A: Es besteht ein Problem mit der Internetverbindung. Lösung: Verbindung überprüfen. Firewalls deaktivieren bzw. richtig konfigurieren. nach oben

Q: Problem: Beim Starten der Spiele tritt eine Fehlermeldung („ActiveX-Objekterstellung fehlgeschlagen“ o.ä.) auf
A: Wahrscheinlich sind die Pluto-Java-Klassen nicht richtig registriert. Tritt z.B. auf, wenn die Installation ohne Administratorrechte durchgeführt wurde. Lösung: im Unterordner „jpx“ des Programmverzeichnisses befindet sich ein Hilfsprogramm („jpxclsreg.exe“) – dieses ausführen und auf „Register Java Classes“ klicken. Es erscheint eine Meldung, die anzeigt, wenn die Klassen (nicht) erfolgreich registriert wurden. Wichtig: Zum Ausführen des Programms sind Administratorrechte nötig. nach oben

Q: Problem: Die Spiele funktionieren nicht (Fehler: „Klasse unterstützt keine Automatisierung“)
A: Lösung: Auf die neueste MS Java VM updaten. http://windowsupdate.microsoft.com/ nach oben

Q: Problem: Der Chat auf den SPiN-Webseiten funktioniert nach der Installation von Pluto nicht mehr
A: Tritt auf manchen Systemen mit veralteter MS Java VM auf. Lösung: Auf die neueste MS Java VM updaten. http://windowsupdate.microsoft.com/ nach oben

Q: Problem: Channels joinen funktioniert nicht
A: Tritt mit Nicknames auf, die unter SPiNs Anti-Fake-Regeln (z.B. l->L) fallen. Lösung: Das entsprechende Profil im Ordner „profiles“ löschen, beim Login den Namen genau so eingeben, wie er von SPiN angezeigt wird. nach oben

Q: Problem: Eingabetaste hängt/Schreiben geht nicht
A: Kurz in Chattext und Eingabefeld hin- und her klicken. nach oben

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Minimalismus

Wie ihr wisst, nehme ich gerne Trends mit bzw. reite sie vor. In diesem Fall ist es jedoch nichts neues. Minimalsmus. Minimalsmus gab es schon in den 60er Jahren. Einer der wohl bekanntesten Minimalisten ist Rainer Langhans (deutscher Autor, Filmemacher und Schauspieler). Per Definition ist Minimalismus die bewusste Beschränkung auf ein Minimum, auf das Nötigste.

Also was mache ich da gerade?
Vielleicht bin ich auch nur im Frühlingsputz Modus. Oder die Schwangerschaft macht dieses Drang, alles unnötige loszuwerden. Loswerden heißt für mich allerdings nicht einfach wegwerfen. Zur Zeit verkaufe ich sämtliche Kleidung, Bücher, Elektronik und sonstige Deko auf Momox, Ebay, Shpock und Kleiderkreisel. Teilweise Dinge, die bereits JAHRE rumliegen, einstauben… andere schleppe ich von Wohnung zu Wohnung und und habe sie noch aus Kinder- und Jugendtagen. Fakt ist, es sammelt sich…. und mich nervt das gerade massiv. Ich verschenke, spende, tausche und verkaufe was das Zeug hält. Zwar sehe ich die Berge die ich davon räume… allerdings kommt es mir auch nicht deutlich weniger vor. Im Durchschnitt soll eine Person in Deutschland 10.000 Dinge besitzen. Das kommt durchaus hin. Wahrscheinlich hab ich sogar mehr…

Also habe ich mich einer Gruppe „Minimalisten“ angeschlossen, mehr eine motivierende Forum Runde. Es ist einfach faszinierend zu sehen wie eine Ecke vor dem ausmisten aussah. Denn ich kenne die vollen Schränke und Regale, die Kramkisten und den Keller. Voller Dinge von denen man aufschiebt sich zu fragen „Brauche ich das wirklich?“. Also wie sieht Minimalismus aus? Hier ein paar Beispielbilder auf Pinterest.

Und da ich so kramig bin… hab ich mich nicht mal getraut vorher Bilder zu machen… denn selbst die Nachher-Bilder sind noch lange nicht mein Ziel. Wobei ich stolz auf all die verschenkten und verkauften Dinge bin. Jeder Teil weniger ist mehr Platz. Jedes Teil weniger ist eine „Last“ weniger. Wenn ihr vor einem vollen Schrank steht und wisst nicht, was ihr anziehen sollt, könnte es daran liegen, dass die Auswahl zu groß ist.

Obwohl ich noch nicht sehr lange minimalisiere denke ich über Käufe jetzt bereits viel intensiver nach. Möchte ich mit diesem Kauf mein Leben wieder füllen? Also schlafe ich ein paar Male drüber. Manchmal vergesse ich es sogar ganz. Auch die Anschaffung von Qualität ist mir immer immer wichtiger.

Wer hat von euch hat bereits von Minimalismus gehört? Wer ist selbst gerade in „Rausschmiss“-Stimmung? Für wen klingt Minimalismus interessant? Für den ist das gar nichts? Und warum?

Alle Bilder sind von Pinterest (aus der Liste „Minimalismus“) entnommen.

Liebe Grüße
Amy

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Weihnachten, Geschenke und Frustration

Jedes Weihnachten wieder das gleiche. Geschenke oder nicht? Frustration breitet sich in mir aus.

Ihr wisst aus den vergangenen Jahren, dass ich von Weihnachten nicht viel halte. Das es in meinen Augen nicht mehr als ein Ausschlachtungsfest der Geldbörse ist. Ein gezwungenes Zusammensein. Ein Stressfaktor, der jährlich wiederkehrt „Alle Jahre wieder“… und ein Schlachtfeld hinterlässt.

Leider ist es mit einem Kind nicht einfach die Balance zu finden. Es begann mit dem Nikolaus… der natürlich bei uns Zuhause war. Es war schön, mit dem Kind die Schuhe zu putzen. Aber der Nikolaus war auch bei Oma, bei Uroma und in der Kita. Die Menge an Süßkram die ich jetzt Zuhause habe verzehre ich vielleicht in einem halben Jahr.

Ich finde auch, dass es das falsche Bild vermittelt. Ich habe 3 Geschenke zu Weihnachten für knapp 70€ gekauft (für das Kind). In mir steigt das Gefühl, dass es nicht genug ist. Auf der anderen Seite weiß ich, dass es noch Oma und Uroma gibt, die sicherlich auch noch etwas kaufen. Und wieder gruselt es mich. Welcher Wahnsinn?! Auf der anderen Seite hat das Kind auch echt Pech mit Geburtstag und Weihnachten, die echt nah beieinander liegen… für den Geburtstag habe ich auch schon Geschenke im Wert von 50€ und fühle mich „schlecht“. Biete ich meinem Kind zu viel oder zu wenig? Vermittele ich die richtigen Werte?

Jährlich schlendern wir über den Weihnachtsmarkt, gehen zum Weihnachtskonzert, besuchen einen Weihnachtsengel… aber merkt das Kind, dass es nicht nur um Produkte und bunte Lichter geht? Merkt es, dass wir etwas zusammen unternehmen und eine Familie sind. Dass es schön ist im Lichtermeer unterwegs zu sein? Wie schafft man Stimmung, die heilig und familiär ist? Woran erinnern wir uns am Ende?

Unter den Erwachsenen hat es sich eingebürgert, dass wir uns nicht schenken. Kleinigkeiten die keiner erwartet gibt es dann trotzdem für jeden 🙂 Eine liebe Karte, Schokolade und aktuelle Bilder vom Kind für Portemonnaie und Fotoalbum oder sowas… es wird gegessen, gespielt, getrunken und gesungen. Aber reicht das? Diese Tage machen mich wahnsinnig! Ich fühle mich genötigt Plätzchen zu backen und zu verschenken (JAAAA ES MACHT JA AUCH SPAß – aber es fühlt sich verpflichtend an), da ich dem Kind sonst eine wichtige Erfahrung für das Leben nehme. Ja, Weihnachten geht mir auf den Keks!

Zwischen Hass, Tradition, Werten, Konsum und Familie… wo ist da die Balance und warum ist es jährlich so aufdringlich und stressig? Wie handhabt ihr das? Wie fühlt ihr euch dieser Tage?

Fühlt euch gedrückt!
WaschbärMAMA Amy

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Post Apocalyptic Fashion

Post Apocalyptic Fashion – Meine relativ neue Welt. Düster, zerstört, schwarz und so verdammt vielseitig.

Seit bereits 15 Jahren fasziniert mich die Dunkelheit. Die Nacht, Depression, Gewitter, Eremiten, Wüste, Meeresgrund, (Voll-)Mond, Vampire, Rock’n’Roll, Klassische Musik… all das sind Dinge die eine gewisse reizvolle Ausstrahlung für mich haben.

Nachdem ich Heavy Metal, Gothic und Emo durchlebt habe… (welche alle einen gemeinsamen Farbton bevorzugen) glaube ich mein stilistischen Sinn ENDLICH gefunden zu haben.
Das habe ich noch nie gedacht.

Post Apocalyptic Fashion oder auch Ninja Goth, Urban Goth, Dystopian Fashion, Nomaden Mode, Dark Grunge… so viele Begriffe, so viele Richtungen in denen es ausarten kann. Noch nie war schwarz so vielseitig, so stylisch, so begehrenswert.

Und das ist erst der Anfang…

Ich werde euch zeigen, wohin meine dunkle Reise geht.

Ich habe mich verliebt.
Ich habe mich verloren.
Ich habe mich gefunden.

Der Manko: DIESE zerstörten, schiefen, abgefuckten Dinge kosten unverschämte Summen an Euronen.
Vorteil: Nicht jeder kann es sich leisten so rumzulaufen. Also halbwegs Massen-Inkompatibel. Yeah?!

Was die Leute jetzt teuer bezahlen, wird nach und während der Apokalypse der Standard sein 😀 Denn keiner wird seine Kleidung waschen oder flicken. Andere Dinge werden bedeutsamer sein. Überleben! Es sind also die Vorreiter der Apokalypse. Die Apokalyptischen Reiter.

Wollt ihr mehr davon? Meine tägliche Inspiration habe ich auf Pinterest in Listen zusammen gefasst. Hier möchte ich euch in Zukunft hin und wieder zeigen, wie ich „Post Apocalyptic Fashion“ in meinen Alltag integriere. Da ich bereits seit 15 Jahren überwiegend schwarz trage, habe ich eine gesunde Ausgangsbasis, die mir viel Experimentieren erlaubt.

Bei „Post Apocalyptic Fashion“ kommt es in meinen Augen auf 4 Dinge an:
1. Accessoires
2. Schräge Schnitte
3. Mehrlagige schräge Schnitte
4. Löcher & (Lauf)Maschen

Es gibt einige DIY Tutorials, die schon aus simplen Basics „Post Apocalyptic Fashion“ Unikate machen. Sei es mit Schleifpapier, Schere, Shredding oder Stein-Waschgang… experimentieren macht Spaß. Je oller desto toller *hehe* Sicherlich werde ich euch noch das ein oder andere Vorher-Nacher DIY präsentieren.

Hoffe ihr freut euch darauf.

<3 Amy

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Schwanger

Hey,

hatte lange keine Neuigkeiten mehr.
Und wenn man nichts zu sagen hat, sollte man lieber schweigen.
Aber nun verkünde ich die freudige Botschaft: Dörte wird große Schwester!

Und nun weiß ich, warum man kleinen Kindern erst etwas sagen soll, wenn man schon Bauch sehen kann… aber ich konnte es mir nicht verkneifen. Sie wünscht sich schon so lange Geschwister und eine Babykatze. Eine Babykatze wäre vielleicht leichter gewesen… aber ein Geschwisterchen ist doch viel schöner.

Es ist allerdings alles noch sehr sehr früh… Schätzungsweise 4.-5. Woche. Nichts zu sehen… Nicht mal Linsengroß. Kein Herzschlag. Was nicht schlimm ist, es heißt einfach: Das es noch sehr sehr früh ist. Erst ab der 5.-8. Woche passiert das Wunder: Das Herz des Babys beginnt zu schlagen. Es ist so winzig wie ein Mohnsamen, aber pumpt bereits jetzt Blut.

positiv

Offiziell: Schwanger
Aber es besteht die Gefahr des Spontanabort. Darüber schreiben die Leute ungerne. Besonders in der Schwangerschaft mag Frau nicht daran denken. Das positive: Das Risiko minimiert sich mit zunehmender Schwangerschaft.

Etwa 80% der Fehlgeburten passieren in den ersten 12 SSW. Die häufigsten Fehlgeburten, die allerdings nur biochemisch nachgewiesen werden können, finden bis zur 4/5 SSW statt, meist ohne das die betroffene Frau wusste, dass sie schwanger war. Hier geht die Medizin von einer berechneten Rate von bis zu 50 % aus. In der 6. bis 8. SSW reduziert sich das Risiko auf ca. 18%.

Aber: Ich bleibe positiv. Ich spüre es… das Würmchen ist hartnäckig und bleibt bei mir. Immerhin kuschelt die große Schwester schon jetzt jeden Tag mit meinem Bauch und spricht mit der „kleinen Schwester“, wie sie hofft 🙂

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