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Ein Loch im Herzen Berlins

Da war die Mauer. Sie trennte nicht nur Land, sondern insbesondere die Menschen. Zwei gesellschaftliche Systeme so verschieden wie sie nur sein können.

Liebe Waschbären, gerade bin ich sehr aktiv am Mauer retten. Hä? In Berlin wollten Sie die East Side Gallery einreißen und versetzen. Auf dem ehemaligen Todesstreifen sollen Luxuswohnungen entstehen, für 7.800€ den Quadratmeter.

Als großer Fan vom Spreeufer, an dem ich gerne meine Mittagspause verbringe, kann ich das nicht zulassen. Natürlich gibt es viel mehr gute Gründe den Bau und den Abriss zu stoppen. Es fängt bei zwei Nussbäumen an, die Natur geschützt sind und geht bis „Es wird mal wie London und Paris enden“.

Dass dieser Bau die Verdrängung von allen Berlinern in Randbezirke ist, mag vielleicht weit hergeholt klingen, ist aber nachweislich der Anfang vom Ende.

Das Ganze hat mich in den letzten Wochen viel Zeit und Kraft gekostet. Nun ist es beschlossen – ES WIRD GEBAUT. Todesstreifen – respektlos verkauft.
Adé Berlin, ich weine um dich. In Hoffnung, dass die Veränderung so langsam an schleicht, dass ich noch sterbe bzw. davon ziehen kann, bevor das Todesurteil vollstreckt wird und die Leichen in den Keller verwesen.

Reißt die coolen Orte nieder. Verscheucht die Berliner. Wen juckts? Die Bewohner. Eventuell die Touristen. Steigende Preise, fallende Authentizität. Zur Bereicherung aller Reichen. Zum verderben der Liebe.

Die Petition unterschreiben ist HIER möglich. Weitere Informationen gibt es HIER.

P.S. Mein Computer ist noch immer nicht repariert. Die hochgeladenen Videos wurden auf Vorrat produziert um eben solche Hindernisse zu überbrücken.
Der Vorrat neigt sich dem Ende zu. Leider schaffe ich es nicht, das Ding wieder zum laufen zu bekommen 🙁

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Abendstund

Grrrr. Grummel. Ratter.
Blogzeit!

Gemischte Gefühlt, zum Teil Ärger, zum Teil Müdigkeit, zum Teil Leere.
Ich bin nicht schlecht gelaunt, aber irgendwie drückt etwas auf mein Gemüt.
Mir ist nach schreiben.

Tataa! Und da ist es: Sinnfreie Sätze aneinander gereiht. Ohne Sinn.
Das ist nur halb wahr: Es kommt aus dem Sinn und geht zu den Fingern.
Nur weil es nichts gescheites ergibt, ist es nicht sinnlos.

Der Philosoph hat heute wohl Freigang.
Nimm dir einen Keks, setz dich doch und schenke mir ein paar wertvolle Gedanken Herr Philosoph! *mampf-mampf-krümmel-krümmel* Wortkotze.
Nun gut, dann führe ich den Herren eben wieder zurück in seine Zelle und mit ihm das Geistreiche. Mit den Zähnen hält er die Zunge zurück, voller Glückseligkeit ungeschorenen von meinem Attentat verschont geblieben zu sein. Der Frechdachs.

Da spricht die Kontrollsüchtige, die nicht alles kontrollieren kann.
Wer an welchem Tag die Überhand hat, ist nicht vorhersehbar.
Das findet der Kontrollfreak abscheulich, die Spontane tanzt mit dem Chaoskind.
Die Unabhängige freut sich über ein bisschen Gedankenfreitheit und entsagt dem Sinnvollen.
Heute darf es Schwachsinn sein. QiDie Kontrollsüchtige hat eingewilligt – Amy führt aus.

Es ist Nacht. Es läuft Musik.
Das Wetter? Ich schätze bewölkt. Kein Stern in Sicht und der Himmel weiß/grau.

Die Mutter wird gerufen. Ein leises quengeln weckt mich aus meinem sinnfreien getippe.
Adieu Waschbären.
Gute Nacht!

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Kostenfaktor Kind

Hallo liebste Waschbären,

in den letzten Tag habe ich versucht zu errechnen, wie viel Geld mich das Kind im ersten Lebensjahr gekostet hat. Ich war erstaunt, denn es ist viel weniger als ich dachte. Dazu muss ich sagen, dass ich vieles aus zweiter Hand habe bzw. geschenkt bekommen habe.

Das meiste Geld ging für Windeln raus, auf Platz 2 folgt Spielzeug, Platz 3 Nahrung. Die Zimmerausstattung war wirklich komplett geschenkt (Bett, Wickelkommode, Kleiderschrank, Wärmelampe), die Kleidung wurde geschenkt und zum Teil zweite Hand. Spielsachen gibt es natürlich auch viel geschenkt, zum Teil auch aus zweiter Hand. Manchmal ertappe ich mich doch dabei. Aber alles in allem war das erste Jahr (vielen lieben Dank) wirklich „billiger“ als ich dachte.

Windeln: Keine Frage! Ich spare nicht. Ich wickele Sie lieber ein Mal zu viel, als ein Mal zu wenig.

Spielzeug: Manchmal mache ich auch selbst Spielzeug, da meine Kleine tatsächlich lieber mit Alltagsgegenständen spielt, als mit Dingen die ich ihr kaufe/bzw. die sie geschenkt bekommen hat. Zum ersten macht sie sehr gerne Musik. Das alte Keyboard hilft hier sehr. Gibt es wirklich wir kleines Geld auf Ebay oder bei den Kleinanzeigen. Wäscheklammern sind ebenfalls sehr populär. Kochlöffel werden durch die Gegend getragen und Kuscheltiere liebevoll in die Nase gebissen.

Meine neuste Entdeckung: Eine alte Kaffeedose mit Luftdichten Plastikdeckel. Einfach einen Schlitz in den Deckel schneiden und schon kann man all mögliche Dinge hinein stecken. Da aus Platzgründen mein kleiner Altar gerade Pause hat, kann Dörte mit den DM-Stücken „sparen“ üben. Das fördert die Motorik. Zusätzlich hoffe ich, dass sie später gerne mal spart *gg*.

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Und Nahrung: Ich versuche so wenig wie möglich aus dem Glas zu füttern. Das stinkt beim öffnen nach Katzenfutter und kostet unverschämt viel Geld. Außerdem koche ich lieber jeden Tag frisch für mich. Was mir gut bekommt, kann für das Kind nicht schlecht sein 😀 -> Daher kann ich hier weniger den Preis errechnen, weil ich nicht viel mehr einkaufe als vorher. Ich würze weniger 🙂

Genaue Zahlen kann ich nicht nennen. Ich glaube das „Schlimmste“ kommt noch, aber egal was es kosten mag. Die Liebe und die Freude dir mir dieses Kind bereitet, ist jeden Cent, jeden Tausender wert. Für nichts auf der Welt gebe ich sie wieder her, ganz im Gegenteil: Ich will noch mehr.

Mhmm… so viel mehr habe ich heute auch nicht zu sagen. Schönen Sonntag wünsche ich euch.
*alle Waschbären knuddel*
Amy

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Über mich: Sinnfrei.

Auf dem Kleiderkreisel-Blog habe ich ein paar Worte geschrieben um mein Wesen verständlich zu machen. Da mich dort keiner kennt und noch nie ein Video von mir gesehen hat, musste ich mich mal eben kurz zusammenfassen. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich euch auch vieles noch gar nicht erzählt habe.

Ich könnte ja mal etwas über mich ganz persönlich schreiben 😀 Wenn du bis hier gekommen bist, HALLO ERSTMAL! *grins* Wer sich nicht für mein Inneres interessiert, darf jetzt abschalten.

Mein Name ist Amy, in echt heiße ich anders. Aber ich hasse meinen Namen. Nachdem ich aus der Schule raus bin (Abi – aber wen kratzt das schon), habe ich mich nur noch als Amy vorgestellt. Menschen, die meinen echten Namen kennen sind Familienmitglieder. Freundeskreis, ausgewechselt. Meine Arbeitgeber, haben sich selbst einen anderen Namen gegeben. Das wird einfach so hingenommen. Keiner stellt Fragen.

Ich bin 24 Jahre alt. Online bin ich seit 1999. Mein erster Blog war richtig „billig“ auf beepworld – im Jahr 2000. Er wurde gehackt. 2004 habe ich einen neuen Blog auf myblog.de eröffnet. Der ist aber auch schon veraltet. Seit letztem blogge ich auf WordPress. Bombastisch!

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Das Leben ist bunt und macht Spaß. Mir zumindest. Ich war schon viel und wollte noch viel mehr werden. Ich habe prinzipiell ja gesagt und dadurch viel erlebt. Die Bands in denen ich gesungen habe, kann ich gerade mal so zählen. Die Fotoshootings bekomme ich nicht mehr zusammen. Aufträge in anderen Ländern und Städten. Aufregende Menschen, verrückte Begegnungen, gutes Essen. Alles schon erlebt, alles schon gehabt. Nicht zu viel, nicht zu wenig.

Seit meinem 11ten Lebensjahr esse ich kein Fleisch mehr. Einige Jahre habe ich in Ausland verbracht. Davor war ich Mobbingopfer und Außenseiter. Im Ausland, war es anders. Weil ich ja woanders herkam, wurde ich plötzlich „interessant“. Daher bekam ich wohl Selbstbewusstsein. Jedenfalls hat das Ausland mein Leben verändert.

Meine Eltern haben sich getrennt. Oder ich meine Eltern? Mein Vater hatte eine Neue. Das hab ich raus gefunden, weil er sein Emailfach offen gelassen hat. Pech. Oder auch Glück. Dann ging es ab zurück nach Deutschland.

Die Zeit bleibt irgendwie stehen, wenn man nicht an einem Ort ist, an dem man vorher war. Man erwartet, dass dort alles so ist, wie man es verlassen hat. Aber so ist es nicht. Zumindest war es bei mir nicht so.

Ich war mal ganz doll in einen Typen verliebt. Der mochte mich nie. Ich hab ihm trotzdem geschrieben. Ich war so ein kleiner Stalker. Er war einfach traumhaft. Heute finde ich ihn zum kotzen. Aber leider wäre ich immer noch aufgeregt, wenn ich wüsste, dass ich ihn gleich treffe. Das nervt. Und das ist schon über 10 Jahre her. Ich hab ihn mindestens 6 Jahre nicht mehr gesehen. So etwas bescheuertes.

Es ist für mich undenkbar einen monotonen Job auszuüben. Deswegen mache ich so ziemlich alles, wogegen ich keine massive Abneigung habe. Seit 5 Jahren bin ich Türsteherin im SAGE Club, Berlin. Davor stand dort der bekannte Sven Marquardt, der jetzt die Tür im Berghain macht – ja, darauf bin ich irgendwie stolz. Aber nur an Tagen, wo der Laden aus allen Nähten platzt. Bald darf ich mich Veranstaltungskauffrau nennen, da ich in Ausbildung zu diesem Beruf bin. Wahrscheinlich werde ich von meinem Betrieb übernommen. Ab und zu betätige ich mich als Komparse. Das bringt nicht viel Geld, aber macht Spaß. Weiteres Taschengeld bringt mein YouTube-Kanal… das ist ein Hobby, dass ich betreibe bis ich sterbe. Mein Freund fürs Leben quasi. Echt jetzt!

Jobs die ein absoluter Griff ins Klo waren: Barkeeperin im Last Cathedral ( so ein Grufti-Schuppen im ehemaligen Rammstein-Studio ), Menschen-auf-der-Straße-Anquatscher-um-regelmäßige-Spenden-für-Projekt-XY-zu-erTOTquatschen, Menschen-dazu-bringen-möglichst-viele-Produkte-von-Marke-XY-zu-kaufen…

Der Verschleiß an Szenen in meiner Selbstfindungsphase war enorm. Ich war alles, nur nicht „Norm“. Angefangen hat es bei Metal, ging dann zumindest optisch in Richtung Gothic, ging dann fließend über zu Gothic mit Farben -> Emo und dann kurze Erholung… Dreads. Jetzt… Jetzt tendiere ich zu einem chilligen Dauerschwarz-Schlabberlock, mit Emo-Makeup *haha* Das klingt merkwürdig, könnte aber hinkommen.

Seit 2012 bin ich Mama und musste natürlich einen Gang zurück schalten. Leider fällt mir das manchmal schwer, in meinem unternehmungs- und wandlungslustigem Wesen. Aber… ich hab das niedlichste Kind der Welt. JA wirklich *gg* Sie nun der größte Teil in meinem Leben.

Manchmal hab ich das Gefühl, meine Gedankensprünge sind nicht nachvollziehbar. Ich hoffe insgeheim, dass mein näherer Umkreis mitspringen kann. Aber die Realität sieht nicht immer so gelenkig aus. Ab und zu fühle ich mich dann reif für die Klapse. Geschrieben muss das ganze noch merkwürdiger herüber kommen… auch Wurst. Käse mein ich!

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Wenn ich morgens aufstehe, ist mein erster Gang zur Wage und dann zum Spiegel. Je nachdem was die Wage sagt, sieht das Spiegelbild auch. Wenn ich bis 60KG wiege, fühle ich mich gut. Wenn es über 60KG sind, bewahre man mich vor meinen Gedanken. An diesen Tagen bin ich froh, dass es wahrscheinlich keinen gibt, der Gedanken lesen kann. Aber meine Gedanken wären in diesem Fall auch nicht anders, als die von den meisten anderen Frauen.

Ich erkenne einen Drogendeal mit Leichtigkeit. Der typische Checker-Handschlag. Der Gang, die Körperhaltung, die kontrollierenden Blicke, die kurze „zufällige“ Begegnung. Mich macht es manchmal extrem traurig, dass ich das mehrmals täglich sehe und ich nicht bei der Drogenfahndung gelandet bin. Es ist in meinen Augen so auffällig, aber bei einem „eingespielten“ Team, dennoch unsichtbar für ein ungeübtes Auge.

Leute beobachten macht mir Spaß (offensichtlicher Gedankensprung?!). U-Bahn & S-Bahnfahren finde ich super. Oft frage ich mich, was wohl in den Köpfen der anderen Menschen vorgeht und versuche Ihre Mienen zu deuten. Ein Gesichtsausdruck in einem unbeobachteten Moment kann ganz schön verräterisch sein.

So, jetzt werden meine Finger müde und mein Gehirn ist abgelenkt.
Ich hoffe es war erträglich.

Gruß,
Amy

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Kein Pelz auf Kleiderkreisel

Seit Neujahr kann man auf Kleiderkreisel kein Pelz mehr verkaufen oder tauschen.

Ein großer Schritt für ein Portal…
…aber nur ein kleiner Schritt für die Menschheit.

Am Anfang schuf Gott das Tier und Gott sah, dass es gut war. Dann kam der Mensch, er war hungrig und ihm ward kalt. Er fraß das Tier und nutzte den Pelz um sich wärmen. Dann kam die Modeindustrie und sie begannen die Jagt auf alle schönen und seltenen Tiere dieser Welt um Ihnen das Fell über die Ohren zu ziehen.

Kleiderkreisel.de, meine Lieblingsplattform, hat nun entschieden, den Verkauf und Tausch von Pelzen zu entsagen. Die Aufruhr war riesig und die Diskussion groß. In Wirklichkeit sehe ich keinen Grund dazu. Danke & Amen!

Natürlich habe ich mich gefragt, wie ich die selbstgenähte Pelzweste aus Kürzungsresten einiger Schneiderein loswerden soll, aber in Wirklichkeit ist es mir egal. Und Omas Pelz kann noch einem Obdachlosen viele warme Winter bescheren. Ich bin mehr als dankbar für die gefallene Entscheidung.

Das folgende Video ist nichts für schwache Nerven und nicht Jedem zumutbar. Es zeigt Männer in China bei der Arbeit auf einer Pelztierfarm. Wie stumpf muss man sein, den niedlichen Tieren bei lebendigem Leib das Fell vom Körper zu reißen? Schmerzschreie. Verzweifelung. Angst. Todeskämpfe.
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=3qFjJUtRIn8&w=420&h=315]

Zum Video: Manche mögen jetzt sagen, dass ist nur in China so. Aber nein, egal wo in der Welt Pelz „produziert“ wird, es läuft immer so ab. Denn es wird überwiegend in Armutsländern erzeugt. Wer bitte könnte so einen Job in einem „wohlhabenden“ Land ausführen? Es gibt keinen ethischen korrekten Pelz. Die Betäubungsmittel bei der Masse an „benötigten“ Tieren, wären viel zu teuer – daher werden die Tiere mit dem Kopf auf den Boden geschlagen.

Pelztierfarmen. Der Horror eines jeden Tierliebhaber, Tierschützer und Pelzgegner. Ich bin irgendwie beruhigt, dass eine Plattform wie Kleiderkreisel diesen Schritt wagt und etwas so gesellschaftlich anerkanntes einfach unterbindet.

Einige waren der Meinung, dass nun Öko-Hippies die Oberhand auf Kleiderkreisel ergriffen haben und fortan bestimmen, was wir tauschen und essen dürfen. In Zukunft muss man natürlich auch Veganer sein um auf Kleiderkreisel aktiv tauschen und verkaufen zu dürfen. Um zerifiziertes Mitglied zu werden/sein, muss man wöchentliche Urinproben einsenden [Ironie off].

Die Wahrheit über Pelz:
1. Auch ein bisschen Pelz ist Tierquälerei.
Egal wie wenig Pelz an der Winterjacke oder Bommelmütze hängt – ein Tier musste dafür leiden.
2. Pelz aus Europa ist nicht tierfreundlicher als Pelz aus China.
Egal wo auf der Welt Pelz produziert wird, die Haltung ist schlecht.
3. Pelz ist kein Naturprodukt.
Pelz ist weder umweltfreundlich noch ein Naturprodukt. Alleine die Chemikalien für die Reinigung… mehr dazu hier.

Wer auch der Meinung ist, dass Pelz verboten gehört, kann mit einer kleines Geste etwas Hoffnung spenden. Jeder mit einem Instagram-Account postet einfach ein Bild von sich, seinen Freunden oder seinem Haustier mit dem Hashtag #sellsnopelz (und vielleicht einer Aufforderung an alle Follower ebenfalls zu agieren?). Wenn 10.000 Fotos mit dem Hashtag #sellsnopelz hochgeladen wurden, spendet Kleiderkreisel 2.000€ an die Tierschutzorganisation VIERPFOTEN.
Die Deadline dafür ist 18.02.2013, 15:00 Uhr.

Wer mag, kann auch mich taggen (#DiamondOfTears) und erlaubt mir somit, sein Foto bei einem weiteren Beitrag über Pelz auf meinem Blog zu verwenden.

Fühlt euch gedrückt, meine liebsten Waschbären!
Amy

P.S. Instagram Foto JETZT schießen und uploaden – husch, husch! <3

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Dshini.net

Hab ich vor Jahren schon einmal gesehen, aber nicht daran teil genommen.
Nun tue ich es doch. Mal schauen, wie weit ich komme.

Bist du dort angemeldet? Dann poste mir doch den Link von deinem Profil und ich folge dir. Du kannst auch gerne den Link du deinem Wunsch schicken. Dann werde ich diesen Beitrag editieren und eine Liste alle Wünsche einfügen. So kann jeder, der auch Klicks bekommen möchte täglich alle Links ein Mal durchklicken. Dann helfen wir uns gegenseitig 🙂 – Gerne auch den Bildcode (wie bei mir zum Beispiel).

Yippi. Ich brauche „nur“ etwas über eine Million *haha*

Hast du schon etwas bekommen?
Wie lange hast du gebraucht?

<3
Amy

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Wasser

Wasser ist schon eine faszinierende Sache. Wir (der Mensch) bestehen zu 70% aus Wasser. Die Wasser(ober)fläche auf der Erde beträgt 360.570.000 km2 – das sind 70,7% der Gesamtoberfläche. Dennoch haben 2 Millionen Menschen in der EU keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung. Das die Situation Weltweit weitaus fataler ist, ist uns klar… aber nicht nach empfindbar. Eine Milliarde Menschen weltweit müssen ihren Durst mit schmutzigem Wasser löschen. Dabei ist Trinkwasser seit zwei Jahren ein Menschenrecht. Wasser ist lebensnotwendig! Das sieht man, wenn man einen Eimer Wasser in der Wüste verkippt oder 3 Tage lang nichts trinkt.

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Schrecklich Gefühle beim bloßen Gedanken daran, dass es Menschen/Konzerne gibt, die soetwas wie Wasser privatisieren möchten. Übelkeit, wenn ich mir vorstelle, dass sich 17 von 27 EU-Ländern NICHT dazu geäußert haben, dass es ermöglicht werden muss, allen Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen.

Öffentliche Wasserversorger standen zum Teil in den 90er Jahren zum Verkauf und einige der weltweit agierenden Wasserunternehmen gingen deshalb auf Einkaufstour. Tatsächlich erhöhten sich beispielsweise in Buenos Aires die Wasserpreise nach der Privatisierung um fast 90 Prozent. Der Umsatz den man mit Wasserprivatisierung machen kann, wird auf eine 3stellige Milliarden-Zahl geschätzt.

Es gibt eine Petition die DU unterschreiben kannst, damit sich die EU-Kommission damit auseinandersetzten muss z.B. die Vorlage eines Gesetzesvorschlags entwerfen.
Mit (d)einer Unterschrift wird gefordert:

1. Wasser und sanitäre Grundversorgung als Garantie für alle Menschen in Europa.
2. Keine Liberalisierung der Wasserwirtschaft.
3. Verbesserung des Zugangs zu Wasser und sanitärer Grundversorgung weltweit.

Bist du dabei? Noch nicht? Dann HIER dabei sein.

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Tiersex und Tierrechte

In der Zeitung Spiegel 2012, Ausgabe Dezember fand ich einen Satz, der mich schockierte. Das kann doch nicht wahr sein? Weitere Nachforschungen bestätigen: Tiersex ist erlaubt (seit 1969).

Hallo? Wieso in aller Welt sollte Tiersex erlaubt sein? Was kann das arme Tier dafür, wenn der Mensch ein krankhaftes verlangen hat? Aber hey, immerhin ist Zoophilie besser als Pädophilie. Dennoch möchte ich bei dem Gedanken daran kotzen. Das ist sicherlich die kleine Schwester von Vergewaltigung. Ich mag mir keine Bilder ausmalen, weder welches Tier was wohin gesteckt bekommt noch welches Tier wem etwas wohin stecken muss.

Klar, wer kennt das nicht, wenn der Hund einem das Bein rammelt? Aber das ganze zu genehmigen… das ist absurd.

Derzeitige Situation:

Sexuelle Kontakte zwischen Tieren und Menschen waren in Deutschland bis 1969 durch § 175b StGB verboten. Die widernatürliche Unzucht, welche von Menschen mit Tieren begangen wird, ist mit Gefängnis zu bestrafen; auch kann auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden. (§ 175b in der Fassung vom 28. Juni 1935). Die Strafbarkeit wurde 1969 durch die Große Strafrechtsreform aufgehoben. Gewisse Grenzen setzen hier weiterhin die Tierschutzgesetze und, falls es sich um fremde Tiere handelt, die strafrechtliche Bestimmung zur Sachbeschädigung (§ 303).

Die Verbreitung pornografischer Schriften, die sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren zum Gegenstand haben, sowie alles, was die Verbreitung zum Ziel hat (z. B. das zigfache Vervielfältigen), ist weiterhin strafbar nach § 184a StGB. Der bloße Besitz hingegen ist erlaubt.

Tatsächlich seit 1969 erlaubt – unfassbar.
Und wenn es dort nicht stehen würde und mein Ehemann den Hund unseres Nachbarn f*ck*n würde, zählt dies nicht unbedingt als fremdgehen. Zum Glück steht es dort! -.-*

Ein Tier ist ein Tier und kein sexueller Zeitvertreib. Das kann nicht den Mund aufmachen und petzen. Man sieht vielleicht keine Tränen, aber seine Seele kann ebenso verletzt werden. Erschreckender weise soll Sodomie/Zoophilie eine sexuelle Orientierung sein (wie Homosexualität und Heterosexualität). Ich versuche klare Gedanken zu fassen… vielleicht mag es Tiere geben, die sich auch zu Ihrem Herrchen sexuell hingezogen fühlen, aber das ist garantiert die Seltenheit. In der Regel führt das Ausleben seiner sexuellen Phantasien an einem Tier eher zu deren Traumata und zum Tod. Man denke an das Größenverhältnis, je nach Tier.

Wenn man das eigene Tier schonen will, kann man ja einfach ins Tierbordell gehen… Mythos oder Realität? Wenn, dann gäbe es jedenfalls keine offizielle Webseite davon. Aber wenn es in den Köpfen der Leute denkbar ist, ist die Realität auch nicht fern.

Genug mit diesen miesen Gedanken. Jetzt ist meine Regenbogen-Welt ein Stück kleiner geworden.

Lasst uns eine neue Religion gründen: Das unsichtbare rosane Einhorn!
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Es ist Liebe

Ein Blick, ein Lächeln und ich schmelze dahin. Ein Schrei, eine Träne und ich breche innerlich in Zwei. Doch bleibe Ich stark für uns.

Zu wissen, dass ich dein Held bin und dass du mich bedingungslos liebst, egal wie ich bin… das Gefühl ist so stark, das es mich in jeder Sekunde zu Tränen rührt, in der ich daran denke. Ich würde alles für dich tun!

Ich habe noch nie so eine Bindung gefühlt, noch nie mehr Aufmerksamkeit bekommen, noch nie mehr Verlangen gespürt, noch nie mehr Zuneigung vergeben, noch nie mehr so Lust auf jemanden gehabt, noch nie jemanden genau so akzeptiert und einfach angenommen… niemals solche eine Liebe empfunden. Das zwischen uns hat mich näher an mich und an ein natürliches Wesen gebracht, als vorher irgendetwas.

Du kommst aus dem Licht, aus der Quelle der Liebe. Du bist rein und unbeschmutzt. Frei von Bösen Gedanken und Grenzen. Ich nehme mir so gerne ein Beispiel an dir. Deiner Offenheit, deinem Lächeln, deiner Ruhe, aber auch deinem Protest wenn die etwas nicht gefällt.

Du bist mehr als nur liebens- und lebenswert. Ich wünsche mir zu sein wie du. Gutgläubig, neugierig, verspielt, verschmust, freundlich, fröhlich, ehrlich… Ich erkenne natürlich ein paar Dinge in mir wieder. Aber gefühlt waren diese Eigenschaften einmal präsenter. Nun liegen sie im Halbschlaf unter meiner Haut und warten, dass das Leben wieder voluminöser werden.

So sehr ich dich liebe, schlummert in mir eine Bombe, die irgendwann explodiert, wenn es nicht um mich geht. Bzw. wenn ich mir keine Zeit NUR für mich nehme. Auch hier erkenne ich etwas, dass du auch tust. Du erforschst die Welt auf allem Vieren. Reißt man dich dort raus schreist und tobst du, als würde etwas abgeschlachtet 😉

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Obstkuchen (vegan)

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So oft erlebt man das erste Mal mit einem Kind. Das erste Lachen, das ersten Mal krabbeln, der erste Schritt, das erste Wort, der erste Tag in der Kita und der erste Geburtstag. Alles erfüllt einem von ganzem Herzen und füllt die Augen mit Tränen.

Nun heute zum ersten Geburtstag packe ich meinen ersten Obstkuchen und es war so schön einfach das ich gleich zwei machen wollte.
Nein ich meine nicht das zweite Kind, obwohl ich dagegen auch nichts hätte 😉

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Alles was du für so einen schönen, saftigen Obstkuchen brauchst ist auf diesem Bild zu sehen. Nicht mehr, vielleicht weniger Obst – das auf dem Bild reicht für zwei Stück. Dieser Tortenguss ist unbedenklich für Veganer.

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Je älter man wird desto weniger Dinge tut man zum ersten Mal. Umso schöner ist es mitzuerleben wie andere Dinge zum ersten Mal tun 🙂
Kind sein ist unter anderem so schön, weil man permanent etwas neues entdeckt. Dinge tut die man noch nie zuvor getan hat. Komischerweise wird es immer schwieriger Neues zu tun. Nicht, weil es kaum noch etwas gibt, sondern weil uns der Mut fehlt und wir Dinge bevorzugen, die wir kennen.

Mut zur Veränderung und zu etwas Neuem! 🙂

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