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Kostenloser Tierpark in Berlin

Jetzt fängt die Mutter in mir so langsam an sich zu überlegen, was kann man in Berlin mit Kind denn so erleben? So viel kosten soll es bitte auch nicht. So kam mein Schatz auf die Idee, dass es einen Tierpark in der Hasenheide gibt. Da kann man ja mal eben hin laufen – denn von uns aus ist es nicht weit. Der Park ist nicht riesig groß. Gebaut und umgebaut wird er auch, aber es gibt schon einige Tiere zu sehen. Mit vielen Sitzmöglichkeiten kann man sich dort bequem machen und tierische Luft einatmen und sich auf die Lauer legen.

Kind schaut interessiert all die vielen Wesen an und hat sichtlich seinen Spaß. Tiere schauen sich die vielen Menschen an und sind froh hinter einem Maschendrahtzaun zu sein, damit die verrückten Minimenschen nicht noch näher an sie heran können um ihnen dann ins Ohr zu schreien oder gar ein ab zu reißen – wie sie es vielleicht tun würden, würden sie einen Finger in Mund bekommen.

Dieser junge Hirsch hat es offensichtlich genossen, gekrault zu werden. Wie so eine kleine Katze – ich schwöre… hinreißend. Hat nur noch das Schnurren gefehlt. Erkenntnis: Geweih ist bis zu einem gewissen Alter noch haarig.

Die ist schwanger… oder einfach nur fett. Ich hätte sie ja gefragt, aber die hat sich während unserer Verschnaufpause nicht 1x bewegt – daher denke ich: Endstadium Schwangerschaft und zu anstrengend sich an einem warmen Tag zu bewegen. Nachwuchs… lohnt sich also bald noch einmal vorbei zu schneien. Kostet ja nichts ;D

Man beachte dieses wunderschöne Septum – ich bin ja etwas neidisch. Und kurzzeitig hatte ich Herzrasen, weil der Herr sehr nah an mich heran getreten ist. Irgendwie werde ich in der Nähe von Tieren immer so aufgeregt – zum positiven. Ich bin immer so überwältigt von ihrer „Aura“?! Tiere sind eben anders wie Menschen. Meistens irgendwie besser, reiner und schöner 😉 Whut ever.

Sowas schönes kann man sich kostenlos in der Hasenheide angucken. Oder die Dealer. Wenn man Glück hat, findet ein kleines Open Air statt. Ein Stück Berlin <3

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Gewinnspiele die 2te

Da sich doch mehr als gedacht daran beteiligt haben, hier Runde 2. Noch immer bin ich kein sonderlich reicher Mensch, aber ich gebe vom Herzen. Wie beim letzten Mal handelt es sich um Kleinigkeiten, die ich gerne unter euch bringe. Und vielleicht ist etwas dabei, dass dir eine Freude machen würde? Ich möchte minimalistischer werden und euch bereichern *frechgrins* Vielleicht, ganz vielleicht, hätte einer von euch -eventuell du- eine Verwendung für etwas?

Was ich heute verlose: Das Bügelbild ist wie ein Aufnäher, nur zum auf bügeln. Davon hatte ich mal sooooo viele, um meine Kleidung etwas individueller zu gestalten und meine Meinung auszudrücken. Der Nagellack ist von Stylebook.de eine Limited Edition und pink, dezent glitzernd. Die Jack-Buttons kommen in einem 5er-Pack und sind von dem letzten Geburtstag von Jack Daniels – ehrlich gesagt, musste ich mal wieder doppelt zugreifen – wie immer, wenn es etwas kostenlos gibt. Das Armband habe ich selbst gemacht, es ist ein Lederband (schwarz) und die Glöckchen sind golden – es ist verstellbar – der Sound ist fröhlich, leicht. Die langen Ohrringe trage ich leider nie. Sie verheddern sich in meinen Dreads. Die Totenkopf-Ohrringe trage nicht nicht mehr, aber sie haben echt einiges mitgemacht, was man ihnen auch ansieht – Emozeit-Überbleibsel *in Erinnerung schwelg*

Die Glöckchen haben einen süßen Sound

Was du dafür tun musst? Ich freue mich schon im voraus über einen Kommentar, dass du teilnimmst. Damit ich weiß, ob ich zur Postbox fahren muss oder ob ich es gleich lassen kann. Das wichtigste ist, dass du mir eine Postkarte an meine Postbox sendest, mit entsprechendem Stichwort.

Postbox
Postfach 110207
10832 Berlin

Wichtig:
Auf der Postkarte sollte deine volle Adresse stehen und das Stichwort.
Einsendeschluss ist heute in 7 Tagen – der 19. Juni 2012 – siehe Countdown (links).

Das Los entscheidet über den Gewinner!

Es wird nicht das letzte Mal sein, dass es Kleinigkeiten für dich gibt.
Wenn nichts dabei ist, dass dir 100% gefällt, warte einfach auf die nächste Verlosung am 19. Juni 2012.

P.S. Ich gebe mich zufrieden mit coolen Postkarten und netten Worten 😉
P.P.S Du brauchst eine 45Cent Briefmarke

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Gewinner der Verlosung

Danke für all die vielen liebevollen Postkarten und Briefe – und natürlich eure Worte. Danke! Alles wird verpackt und geht die Tage an euch raus 🙂 Ihr könnt mir natürlich jederzeit schreiben.

Postbox
Postfach 110207
10832 Berlin

Als ich heute morgen das Postbach geöffnet habe, kam mir so viel Liebe entgegen. Ich konnte nicht aufhören zu grinsen. Deswegen gibt es jetzt JEDEN Dienstag eine kleine Verlosung. Weiterhin sind es nur Kleinigkeiten – aber irgendwas möchte ich euch zurück geben! Danke, dass es dich gibt!

Lustig, dass es 2 gleiche Postkarten (unter all den vielen Postkarten in diesem Land) in mein Postfach und unter die Gewinner geschafft haben. Die nächste Verlosung erscheint innerhalb der nächsten Stunde. Also bis gleich 🙂

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Musik-Montag #2

Irgendwie ist mir heute nach melancholischen Songs. Ich hoffe sie ziehen dich nicht runter. Mich persönlich stärken traurige Songs, warum auch immer. Hoffentlich ist etwas für einen OHRgasmus dabei 😉 Heute handelt es sich um ausschließlich deutsche Künstler. Ich stehe auf gute deutsche Musikmacher.

Alin Coen habe ich zum ersten Mal live auf der Fusion gehört und mich direkt verliebt. Sophie Hunger hat leider nur einen einzigen deutschen Song. Max Prosa habe ich zufällig auf YouTube entdeckt. Silbermond war vor einigen Jahren kaum zu überhören. Ich + Ich sind eine geniale Kombination von Musikern, die sich dank Joe Chialo gefunden haben.

 

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ACTA Demo Berlin 9.6.

Aus den Augen aus den Sinn. Die meisten Menschen sind wohl eher Katzen und keine Elefanten. Wozu auch seine Stimme nutzen.

» Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf. «

Vielleicht fühlst du dich machtlos. Du wirst dich noch machtloser fühlen, wenn ACTA durchgebracht wird. Noch haben sich keine 51% dagegen entschieden. Du warst nicht dabei, ist es dir so egal? Wenn ACTA aktiv wird und du einen Film in Internet schauen möchtest – dann wird deine Leitung für einen Monat gesperrt. ACTA macht dann mit dem Internet, was die GEMA mit YouTube gemacht hat.

Auf der Demo wurde wir darauf aufmerksam gemacht, dass wir doch bitte nicht durchgehend maskiert herum laufen sollen – es wurde festgehalten, wer sich auf der Demo befindet. In Deutschland herrscht Vermummungsverbot. Klingt komisch, da es so viele gibt – die es tun 😉

Es wird behauptet, das ACTA an sich schon in den Gesetzen verankert ist – wieso sollte als etwas neues unterzeichnet werden, wenn es eh schon existiert? Lobbyisten haben eine neue Idee, unsere Freiheit einzuschränken und mehr Geld zu verdienen – die Regierung steht kurz davor, es zu genehmigen. Und wenn sie es jetzt nicht unterzeichnen, dann versuchen sie es in 2 Jahren wieder. Eben so lange, bis es funktioniert. Dann wird Online-Terrorismus betrieben, damit es als NOTWENDIG angesehen wird – so wie der 11. September und die Einwanderung in den Irak.

Die Wände um dich herum werden immer schmaler, die Leine kürzer. Der Boden auf dem du stehst bekommt Risse – er wird immer dünner. Du merkst nicht, wie das Halsband um deinen Hals sich immer enger zieht. Wenn du dich bewegst, riskierst du dein Leben in Freiheit.

Wir leben in einer digitalen Gesellschaft in der Verträge existieren. Anstatt diese Verträge zu reformieren, werden neue aufgestellt und alles zementiert. Die Urheberrechtspolitik wird immer mehr verschärft und kriminalisiert. Mal im Ernst: ACTA IST DOOF!

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Kinder Second Hand

Babys wollen die Welt mit alles Sinnen erkunden. Als Mutter möchte ich mein Kind so gut wie nur Möglich fördern. Ihm alle Möglichkeiten geben, alles zu erlernen, was es gerade aufsaugen kann.

Diese wundervolle HOLZkiste ist mir im Kinder Second-Hand über den Weg gelaufen. Auch wenn ich wahrscheinlich ein halbes Jahr warten muss, ehe das Kleine damit spielt – wird es das warten wert sein. Oben auf dem Deckel der Aufbewahrungs-Spielkiste kann ein Kleinkind seine grob motorischen Fähigkeiten trainieren.

Schon von klein auf mit Musik konfrontieren. Das haben wir auch schon im Bauch gehabt. Viel, viel klassische Musik und Konzerte. Wenn es kann, darf es selber ran. Und auf der linken Seite kann man Personen zusammensetzten. Gucken und kombinieren. Den Scharfsinn fördern.

Das Selbstbild muss erforscht werden und bietet gleichzeitig nette Gesellschaft 🙂 Auf der rechten bleibt Platz für etwas, dass ich nicht mehr habe – Fantasie xD

Das ganze gab es für 14,95€ und ich konnte nicht verzichten. Plötzlich kauft man nichts mehr für sich und will nur noch dieses winzige Wesen glücklich machen. Übrigens kann man diese Kiste öffnen und Dinge darin verstauen – wie cool ist das denn? Genug Euphorie! 🙂

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Fünf-Favoriten-Freitag

Heute: Meine liebsten Ketten. Wie einige von euch wissen, läuft das Gewinnspiel mit den Kettenanhängern. Begründung war: Weil sich meine Lieblinge herauskristallisiert haben. Also zeige ich euch meine TOP Favoriten.

Diese Kette, habe ich auf dem Weihnachtsmarkt im Postbahnhof (Berlin) ergattert. Er duftet selbst nach 4 Jahren noch nach Schokolade – der HAMMER. Sieht er nicht zum rein beißen aus? Kostenfaktor: 10€

Sicherlich habt ihr diesen Stacheldraht schon oft in meinen Videos entdeckt. Er ist seit langem in meinem Besitz und noch immer (und schon immer gewesen), einer meiner Top Favoriten. Alleine finde ich ihn zu öde. Ich kombiniere ihn liebend gerne mit Platz 1&2 *grins* – von Claires – Kostenfaktor: ca. 8€

Darf ich vorstellen? Lychee. Alles was ein Gesicht hat, bekommt bei mir auch einen Namen. Das ist wohl die teuerste Kette, die ich besitze. Und verrückt genug um von mir getragen zu werden. Lychee kann auch die Flossen bewegen und besteht aus vielen kleinen Strasssteinchen – von Swarovski – Kostenfaktor: über 200€ *hust*

Haltet mich für ekelhaft, wer es nicht schon tut, hat jetzt die Gelegenheit. Mein eigener Weisheitszahn. Ich habe sie mir irgendwann aus Langeweile und Angst, dass meine Zähne sich zusammen schieben, entfernen lassen. Und einer kam so raus, dass ich ohne Mühe eine Kette daraus machen konnte. Kostenfaktor: 0€

Es war ein wundervolles Wochenende in Holland. Ich werde es niemals vergessen. Und dort irgendwo in einem Antik Laden lag sie und winkte mir zu. Ich habe sie seither häufiger in Deutschland gesehen. Sie werden als Schwangerschaftsketten verkauft.Denn, es ist eine Klangkugel. Online entdeckt für 20€ – bezahlt: 3€

„Immer wenn ein Glöckchen klingelt, bekommt ein Engel seine Flügel.“

Ich habe bei dieser Kette enorme Ängste, sie zu verlieren… da hängt so viel dran. Ich lege sie selten ab – sie passt eben zu allem! (Besonders in Kombi mit Platz 2&4)

Hast du auch eine Lieblingskette? Zeig her! Und hast du THEMENVORSCHLÄGE für den nächsten Fünf-Favoriten-Freitag?

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Kindersicher?

Sobald so ein kleines Wesen erst einmal auf der Welt ist, möchte man es nur noch in Liebe, Sicherheit und Sauberkeit wiegen. Und wenn es sich von der einen Minute zur anderen etwas weiterentwickelt, macht man sich mehr und mehr einen Kopf, wie man die ganze Bude sicher gestalten kann und ob man bloß nichts vergisst.

Meine Checkliste für Gefahrenquellen (X’e werden demnächst beglichen):

  • Haustürschloss – V
  • Fenster Sicherheitsschloss – X
  • Finger-Klemmschutz für Türen – X
  • Nagelscheren, Rasierklingen,Medikamente, Kosmetik, Pinzetten, Putzmittel etc. außer Reichweite? V
  • Elektronische Geräte sicher verstaut? V
  • Anti-Rutschmatte in der Dusche – V
  • Steckdosen-Sicherung – X
  • Stehen alle Möbel stabil? V
  • Babybett mit Tiefenebene – X
  • Alles in greifbarer Nähe am Wickeltisch – V
  • Sicherheitsriegel für Küche – X
  • Verschluckbare Kleinteile verstauen – X

Ein bisschen was muss ich noch tun, bevor ich beruhigt ein Mittagsschlaf machen kann. Aber vom Krabbeln bis zum Hochziehen sind es hoffentlich noch 2-3 Tage. Und Krabbeln scheint auch noch etwas außer Reichweite zu sein.

Irgendwie wirkt der Schrank krumm 🙂

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Recycling – Second Hand

Einer der Gründe warum ich Second Hand so liebe: Es ist Umweltfreundlich. Nichts der Sachen wurde quer um die ganze Welt verschifft nur um nach Fließbandarbeit, betrieben von viel zu Unterbezahlten, endlich in deiner Hand zu landen. Das spart A) die ganze Route und somit Ressourcen und B) meidest du Großkonzerne. Aber es hat auch diverse andere Gründe.

Die Stimmung in den meisten Second-Hand-Läden ist freundlich und nicht aufdringlich. Es ist von Anfang an klar, dass es nicht alles in deiner Größe gibt und dass Frau Zeit zum durchstöbern braucht. Oft kann es vorkommen, dass man sich wünscht, die ein oder andere Größe zu haben, nur um dieses oder jenes Kleid zu tragen. Das haben eventuell auch schon etliche Schönheiten über meinen Fang gesagt. Dieses Exemplar ist aus den 80’ern und meine Beute in diesem Laden.

Second Hand ist ein bisschen wie Ü-Eier. Man weiß nie, was man bekommt. Im Gegensatz zu Konsum-Tempeln: War ich einmal bei H&M weiß ich, was mich bei Tally Waijl, Zara, Mango, Esprit, Vero Moda und Company erwartet. Qualitativ sind viele Dinge einfach hochwertiger, weil sie eben nicht in so großen Massen (und auf Absatz) gefertigt worden. Und wenn sie 50 Jahre überstanden haben, wieso sollten sie nicht noch weitere 20 Jahre überstehen?

Die Auswahl ist meist größer, dafür natürlich in den Größen beschränkt. Es ist ziemlich sicher, dass damit gerade kein zweiter herum läuft! Viele betonen, sie seien ja ach so Individuell und Alternativ – ich frage mich, wie das wirklich funktionieren soll – wenn man konsumiert wie jeder?!. Alternativen kann man nicht bei H&M (und Co.) kaufen und Individualismus hat keinen Preis.

Second Hand ist Herausforderung. Die Kombination nicht ganz so leicht, weil neben dem Top eben nicht die passende Hose hängt.

ABER: Und das liebe ich am allermeisten… ICH LIEBE ES, mir vorzustellen wer damit vor mir wohin damit gegangen ist. Da male ich mir die romantischsten Sachen aus. Manchmal frage ich mein Outfit: Kommt dir dieser Ort bekannt vor? Warst du schon einmal hier? Dann muss ich breit grinsen, weil ich mir vorstelle, wie das Outfit tatsächlich genau an diesem Ort war und nichts wiedererkennt 🙂

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JETZT leben.

Manchmal überkommt einen die Angst. Angst etwas zu verpassen. Vor lauter sorgenvoller Gedanken genießen wir nicht den Moment. Wer kann heute schon noch alleine für sich sein, ohne Internet? Gegenwärtig sein fällt zunehmend schwerer – durch den Druck und permanenter Fortschritt. Man muss nicht meditieren um in der Gegenward zu leben. Eine Liste von minimalen Kleinigkeiten für ein zufriedeneres, bewussteres Leben mit dir und Anderen.

1) ATME

Tief atmen, fühlt sich nicht immer natürlich an. Ich versuche stets an meine Atmung zu denken, gerade in Momenten, die besonders wichtig sind. Je mehr ich aus der Fassung gerate, desto weniger atme ich. Bevor ich handele, nehme ich dann 3 tiefe Atemzüge. Das hat mir z.B. vor Präsentationen in der Schule geholfen oder bei Bewerbungen.

2) Minimalistisch sein

Trenne dich von unnötigen Besitztümern. Man fühlt sich so viel leichter, wenn man ausrangiert und anderen damit eventuell noch eine Freude machen kann. Physisches Durcheinander wird zu psychischem Durcheinander. Wenn man sich von allem trennt außer dem Wesentlichen, kehrt Ruhe ein und man erkennt, was wirklich wichtig im Leben ist. Minimalismus kommt nicht über Nacht, aber je mehr ich mich damit befasse, desto mehr denke ich über jeden Kauf nach. Ebenso beim Lebensmitteleinkauf. Ich versuche nicht einzukaufen, ehe alle Essbaren Dinge im Haus aufgebraucht sind.

3) Lächeln

Mein ganzes Leben lächele ich schon. Wenn ich bedrückt bin weniger. Manchmal ertappe ich mich, wie ich die Stirn in Falten lege oder böse gucke – je nach Gedanken. Gedanken sind sehr mächtig, aber sie definieren uns nicht und wir sollten nicht zulassen, dass sie unsere Stimmung plötzlich kippen lassen. Akzeptiere deine Gedanken, was immer sie gerade denken und dann lächele. Ich liebe es wildfremde Menschen anzulächeln, weil man niemals weiß, wie es ihren Tag beeinflusst. Vielleicht weißt du was ich meine, weil es dir selbst schon einmal passiert ist?

4) Vergebe der Vergangenheit

Ich habe eine menge beschissener Dinge in meinem Leben erlebt. Egal wie lange sie her sind, wenn ich daran denke, schmerzt es, als würde es gerade jetzt stattfinden. Manche Erinnerungen sind extrem lebendig. Bin ich daran gescheitert dieser Vergangenheit zu verzeihen, scheiterte ich ebenso dabei in diesem Moment präsent zu sein. Vergeben ist eine persönliche Entscheidung. Wenn ich mich dazu entscheide zu vergeben, fühle ich mich freier.

5) Große Träume haben und hart arbeiten.

JETZT ist der Moment deine Ziele zu erreichen. Planen motiviert, aber es ist wichtig sich darauf zu konzentrieren was wir in diesem Moment tun können und nicht in der Zukunft hängen bleiben. Dinge passieren nicht immer, wie wir sie vorhersehen. Alles was wir haben, ist dieser Moment.

6) Eins nach dem anderen

Chronische Multitaskler einen Schritt vor. Gelegentlich mache ich To-Do-Listen. Hält mich allerdings nicht davon ab 5 Dinge gleichzeitig in Angriff zu nehmen. Dadurch fühle ich mich nie 100% bei einer Sache. Ich entscheide mich zum Beispiel einen Blog zu schreiben, aber schreibe nebenbei Mails, antworte auf Kommentare, bearbeite Bilder, bereite Versand von Produkten vor… etc. Natürlich ist Multitasking nicht immer negativ. Trotzdem sollte man sich auf eine Aufgabe konzentrieren können. Wenn ich das tue, bin ich achtsamer und fühle mich weniger zerfetzt.

7) Tue weniger

Manchmal ermutigt die Gesellschaft mehr und mehr und mehr zu tun. Bis die Tage zum Rand gefüllt sind. Wo führt es uns am Ende hin? Zerstreut halbherzige Leistung erbringen. Weniger tun kann heißen, dass du deine Ziele konzentrierter und mit besserer Qualität erreichst. Hetzen macht unachtsam. Manchmal veröffentliche ich Videos zu schnell, dabei hätte ich lieber noch 2-3 Tage daran basteln können und bessere Ideen dazu gehabt.

8) Raum für Pausen

Gib dir selbst etwas Raum zum atmen. Tue weniger, mache Pausen zwischen deinen Aufgaben. Plane niemals 12 Stunden non stop. Wenn du mit To-Do-Listen arbeitest, lasse ein paar Zeilen leer, für Dinge die im laufe des Tage auftauchen. Es tauchen immer noch mehr Dinge auf!

9) Aufräumen als Meditation

Aufräumen ist eine lästige Pflicht. Es scheint niemals genug zeit zum putzen zu sein und es ist prinzipiell eine Hetzjagd. Aufräumen kann beruhigen. Nächstes Mal wenn du aufräumst, bringe deine volle Aufmerksamkeit mit, konzentriere dich auf jeden einzelnen Schritt und mache es langsam. Sieh das Reinigen als Stressabbau und nicht als lästige Pflicht.

10) Verteile Liebe

Mache etwas nettes für Jemanden – jeden Tag. Lächele Fremde an. Halt die Tür auf. Kaufe jemanden einen Kaffee. Gebe den Bedürftigen. Rufe jemanden an, den du lange nicht gesprochen hast. Gebe jemanden deinen Sitz im Bus oder Bahn. Mache jemanden ein Kompliment. Sag: Ich schätze dich sehr. Es fühlt sich so verdammt gut an!

Mein Beitrag 😉 „Leb jetzt!“

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